Der Anfang des Kreises

Neu und kreislaufwirtschaftlich

Im Allgemeinen entsprechen die „Second Life“-Optionen eher den Prinzipien der Kreislaufwirtschaft als die Anschaffung neuer Möbel, da für deren Herstellung Rohstoffe und Bearbeitungsschritte erforderlich sind. Wir haben alles darangesetzt, dass auch unsere neu hergestellten Möbel dem Kreislaufgedanken möglichst weitgehend entsprechen, indem wir den gesamten Herstellungsprozess, von den verwendeten Rohstoffen bis zu unseren ausgeklügelten Lösungen, an diesem Leitbild ausrichten. Wenn Sie also vorhaben, neue Möbel (für den Bildungsbereich) anzuschaffen und dabei möglichst nachhaltig vorgehen möchten, sind Sie bei Eromesmarko an der richtigen Adresse.

Funktionen kombinieren

Möbel überflüssig machen

Neben einem optimalen Lebenszyklus fließen in unsere Produktentwürfe auch Lösungen ein, die die Kreislauffähigkeit des Unterrichtsmobiliars intelligent unterstützen. So haben wir einige multifunktionale Möbel im Angebot, welche die Funktionen von zwei oder mehr herkömmlichen Möbeln erfüllen. Im Zuge einer Neueinrichtung kann daher ein einziges neues Produkt mehrere herkömmliche Möbel ersetzen und somit die Umweltbelastung der überflüssig gewordenen Möbel einsparen. Dazu zählt u.a. Flexstool, ein Stuhlsystem das an Hochschulen sowohl in Hörsaalaufstellung als auch als Gruppenarbeitsplatz genutzt werden kann. Ein anderes Beispiel ist der Sitz-Stehtisch, an dem nicht nur im Sitzen oder Stehen unterrichtet werden kann, sondern der auch als zusätzlicher Ablagetisch oder Arbeitstisch bei Kreisaufstellungen dienen kann. Selbstverständlich sind auch höhenverstellbare Arbeitsplätze und Sitz-Steh-Arbeitsplätze, die die Funktion eines herkömmlichen Schreibtischs und eines Steharbeitsplatzes kombinieren, ein gutes Beispiel für diese Möbel. Multifunktionales Mobiliar ermöglicht es den Bildungseinrichtungen, Räume effizienter zu möblieren und dadurch mehr Schülerinnen und Schüler bzw. Studierende trotz eines begrenzten Platzangebots verantwortungsvoll zu unterrichten. Bei Neubauten kann dies sogar zu einer Reduzierung der erforderlichen Gebäudefläche oder einer anderen Raumeinteilung mit mehr Freiflächen für beispielsweise einen Schulgarten führen.

Eine effiziente Kombination

Flexibel einrichten und gemeinsam nutzen

Andere Beispiele für Lösungen im Sinne des Kreislaufgedankens sind das flexible Einrichten und die gemeinsame Nutzung von Lern- und Arbeitsplätzen. Hierzu zählt unser Konzept „Auf Augenhöhe Arbeiten“, das wir mit den höhenverstellbaren Stühlen Gripz Flex und Levo für die Primarstufe ermöglichen. Da alle Schülerinnen und Schüler unabhängig von ihrer Körpergröße gut und gesund auf den gleichen höhenverstellbaren Stühlen sitzen, kann der Unterricht in verschiedenen Klassenräumen stattfinden, die mit diesen Stühlen ausgestattet sind. Weitere Vorteile dieses Konzepts sind ein optisch ruhigeres Bild im Klassenraum, ein Gefühl der Gleichwertigkeit unter den Kindern sowie die Tatsache, dass insgesamt weniger Möbel benötigt werden. Auch auf der weiterführenden Schule können multifunktional einsetzbare Möbel die Anforderungen und Wünsche der Schülerinnen und Schüler besser erfüllen, da sie diese Möbel, unabhängig von der jeweiligen Nutzung, miteinander teilen können.

Minimaler Fußabdruck

Emissionsreduzierung

Wir versuchen bei unseren Einrichtungsprojekten, den Umwelteinfluss aller unserer Möbel zu minimieren. Dies gelingt uns nicht nur durch die Reduzierung des Möbelbedarfs, sondern auch durch die Reduzierung der Umweltbelastung jedes einzelnen Möbels. Wir verarbeiten lokal produzierte Rohstoffe und Halbfabrikate, die vorrangig aus den Niederlanden, ansonsten aus Westeuropa stammen, und fertigen unsere Möbel ausschließlich in den Niederlanden. Dadurch fallen nur sehr wenige Transportkilometer an und wird der CO2-Fußabdruck gegenüber aus Asien importierten Produkten um die Hälfte reduziert. Wir arbeiten sehr eng mit unseren Zulieferern zusammen, mit denen wir vertragliche Vereinbarungen über Nachhaltigkeitsziele getroffen haben. Unsere Produktionsverfahren haben wir sogar über die strengen niederländischen Vorgaben hinaus optimiert, um möglichst effizient und emissionsfrei produzieren zu können. Unser Werk in Wijchen ist eines der saubersten der Niederlanden und erfüllt durch sehr geringe CO2-Emissionen dank des Einsatzes von Sonnenenergie, Wärmerückgewinnung etc. die Vorgaben der Norm GPR8. Darüber hinaus produzieren wir so gut wie abfallfrei, da unsere Restströme mit den gleichen Methoden recycelt werden wie das zurückgenommene Mobiliar.

Den Kreis schließen

Nachwachsende Rohstoffe und Recyclate

Letztendlich lässt sich jedoch nicht vermeiden, dass für die Herstellung von (Unterrichts-)Mobiliar neue Rohstoffe benötigt werden. Wir richten unseren Fokus daher auf nachhaltige oder nachwachsende Rohstoffe. Dies hat beispielsweise zur Entwicklung neuer bio-basierter Werkstoffe aus Hanffasern und natürlichem Harz geführt, aus denen die Sitzschale unseres Stuhls Hemp hergestellt ist. Nicht umsonst wurde diese Erfindung als Most Renewable Material of the Year 2021 ausgezeichnet. Viele der von uns verwendeten Werkstoffe sind außerdem nicht nur recycelbar, sie bestehen auch aus Recyclingmaterial. Gute Beispiele sind die Filzmatten unserer Stuhlserie Felt, die aus recyceltem Post-Consumer-PET gepresst werden, oder die Sitzschale unserer Stuhlserie Finn, der Wybelt-Hocker und die Level-Schublade aus 100 % PP-Recyclat. Diese Materialien können nach ihrer Nutzung für einen neuen Finn, Wybelt oder Level wiederverwertet werden: ein endloses Möbelstück. So schließen wir den Kreis.

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